Inhalt
  1. Auf einen Blick
  2. Welche Garmin Forerunner passt zu deinen Laufzielen?
  3. Wie schneiden die fünf Vorläufer im Vergleich ab?
  4. Welches Forerunner-Display und welcher Akku passen zu dir?
  5. Welche Forerunner-Größe passt zu deinem Handgelenk?
  6. Wie unterscheiden sich GPS, Karten und Leistung der Forerunner-Modelle?
  7. Welche Forerunner-Trainingsmetriken brauchst du?
  8. Wie lange hält jeder Forerunner-Akku?
  9. Ist ein teurerer Forerunner sein Geld wert?
  10. Häufig gestellte Fragen

Die Forerunner 70 für 299 € eignet sich für deine täglichen Läufe. Sie bietet GPS, Schlaf- und Herzfrequenzvariabilitätsmessung (HRV) sowie bis zu 23 Stunden GPS-Akkulaufzeit.

Die Forerunner 265 bietet zusätzlich Multiband-GPS und Einblicke in deine Trainingsbereitschaft, aber keine Karten.

Für längere Touren bietet die 965 bis zu 31 Stunden GPS-Laufzeit.

Die 970 bietet zusätzlich eine EKG-Funktion und Saphirglas sowie bis zu 26 Stunden GPS-Akkulaufzeit.

Wähle eine Gehäusegröße, die zu deinem Handgelenk passt, und vergleiche dann die Details unten.

Auf einen Blick

  • Nimm die Forerunner 70 für deine täglichen Läufe, grundlegendes Gesundheits-Tracking und eine lange GPS-Akkulaufzeit. Sie kostet 299 €.
  • Nimm die 265, wenn du detaillierte Trainingsanalysen, Multiband-GPS und Einblicke in deine Trainingsbereitschaft möchtest. Sie hat keine Karten.
  • Zieh die 170 in Betracht, wenn du zusätzliche Navigationssensoren und mehr Speicher als bei der 70 möchtest. Dafür ist die GPS-Akkulaufzeit kürzer.
  • Nimm die 965 für lange Akkulaufzeit bei langen Strecken und Karten, oder die 970 für EKG-Messungen und ein kratzfestes Display aus Saphirglas.
  • Vergleiche Gehäusegröße, Passform, Display und Akkulaufzeit. AMOLED-Displays sind leuchtend, MIP-Displays verbrauchen weniger Strom.

Welche Garmin Forerunner passt zu deinen Laufzielen?

Welche Garmin Forerunner passt zu deinen Laufzielen?

Wenn du zuverlässige Grundlagen fürs Laufen und Gesundheitsdaten suchst, ist die Forerunner 70 ein sinnvoller Einstieg. Sie kostet 299 €, wiegt 40 Gramm und bietet eine Akkulaufzeit von bis zu 13 Tagen im Smartwatch-Modus oder 23 Stunden mit GPS. Multi-GNSS nutzt GPS, GLONASS und Galileo, um deine Strecken aufzuzeichnen. Die Uhr bietet 80 Sportprofile für Aktivitäten wie Laufen, Radfahren und Schwimmen. Quickstart kann Workouts erstellen, die auf der von dir gewählten Dauer und Intensität basieren. Sie erfasst rund um die Uhr deinen Schlaf und deine HRV und hilft dir so, deine Erholung zu überwachen und dein Training in deinen Alltag einzubauen. Wenn du die Uhr schon vor deinem ersten Lauf trägst, kann sie eine Ausgangsbasis für Schlaf, Stress und Ruhepuls ermitteln, bevor du mit dem Training beginnst.

Bei einem Garmin-Forerunner-Vergleich kommt es darauf an, welches Modell zu deinem Training passt. Die Forerunner 265 bietet zusätzliche Leistungsdaten, darunter einen Bereitschaftswert, der auf Schlaf, Erholung und Trainingsbelastung basiert. Ihre Multiband-GPS- und SatIQ-Technologie passt den Satellitenempfang an, sie hat jedoch keine integrierten Karten.

Wähle die Forerunner 70 für alltägliches Lauftraining und grundlegendes Gesundheitstracking. Entscheide dich für die 265, wenn du eine detailliertere Trainingsanalyse möchtest.

Wie schneiden die fünf Vorläufer im Vergleich ab?

Bei den Forerunner-Modellen sind Akkulaufzeit, Navigation und Sensoren wichtiger als eine lange Liste an Funktionen. Der Forerunner 70 ist die günstige Option. Der 170 bietet zusätzlich einen barometrischen Höhenmesser, einen Kompass und ein Gyroskop sowie 4 GB Speicher statt 512 MB beim 70. Seine GPS-Akkulaufzeit ist allerdings kürzer: 20 statt 23 Stunden.

Der 165 wiegt nur 39 Gramm, hat aber weder einen Höhenmesser noch ein Pulsoximeter. Für eine anspruchsvollere Navigation bietet der 265 Multiband-Satellitenpositionierung mit SatIQ und 8 GB Speicher. Der 570 hat zusätzlich ein Mikrofon, einen Lautsprecher und ein Thermometer und ist in zwei Gehäusegrößen erhältlich.

Der Forerunner 965 bietet bis zu 31 Stunden GPS-Nutzung. Der 970 ergänzt eine EKG-Messung und Saphirglas, hält aber bis zu 26 Stunden durch. Alle fünf Modelle sind bis 5 ATM wasserdicht. Wähle ein günstigeres Modell, wenn dir dessen Sensoren ausreichen. Die Akkulaufzeit reicht bei der gesamten Modellreihe von bis zu 23 Tagen bis zu 10–11 Tagen.

Welches Forerunner-Display und welcher Akku passen zu dir?

Die Forerunner 70 und 170 haben helle 1,2-Zoll-AMOLED-Touchscreens. Die Forerunner 55 hat ein einfacheres Display, das weniger Strom verbraucht. Im Smartwatch-Modus hält der Akku bei der 170 bis zu 10 Tage und bei der 55 bis zu 14 Tage. Bei der GPS-Nutzung ist die Akkulaufzeit kürzer. Wähle ein AMOLED-Modell für ein lebendiges Display oder die 55, wenn du seltener laden möchtest. Beide AMOLED-Modelle haben 390 x 390 Pixel und ein leichtes Design mit 40–41 g. Alle drei neuen Modelle bieten integriertes GPS und Garmin Pay.

Anzeigetyp und -größe

Achte bei der Wahl einer Forerunner darauf, wie gut du das Display ablesen kannst und wie oft du die Uhr aufladen möchtest. AMOLED-Displays, wie sie bei höherwertigen Modellen wie der 965 zum Einsatz kommen, bieten lebendige Farben, starke Kontraste und tiefe Schwarztöne, verbrauchen aber mehr Strom. MIP-Displays lassen sich bei direkter Sonneneinstrahlung besser ablesen und verbrauchen bei ständig eingeschaltetem Display weniger Strom. Das MicroLED-Modell Fenix 8 Pro von Garmin bietet ein Display mit 4.500 Nits, ist aber kein Forerunner-Modell.

  • Die 45S hat mit 0,9 Zoll das kleinste Display. Die 45 und die 55 haben 1,04-Zoll-Displays.
  • Die 245, 255, 745, 945 und 955 haben 1,2-Zoll-Displays und bieten dadurch mehr Platz für Daten.
  • Die 255, 955 und 965 haben Touchscreens. Ältere und günstigere Modelle lassen sich meist über Tasten bedienen.

Mit Touch-Steuerung kannst du leichter durch Karten scrollen, aber vollfarbige Karten gibt es nur bei der 955 und 965. Wähle eine Uhr danach aus, wie gut du das Display bei Sonnenlicht ablesen kannst, welche Bildschirmgröße du möchtest und welche Bedienung dir am besten gefällt.

Akkulaufzeit nach Modell

Displaygröße und Displaytyp beeinflussen mehr als nur die Lesbarkeit, sie wirken sich auch auf die Akkulaufzeit aus. Die preisgünstige Forerunner 55 hält im Smartwatch-Modus bis zu 14 Tage oder mit GPS bis zu 20 Stunden durch. Ihr leichtes, 37 Gramm schweres Gehäuse eignet sich für Läufer, die zuverlässige Grundfunktionen und weniger häufiges Aufladen möchten. Sie bietet Garmin-Coach-Trainingspläne und täglich vorgeschlagene Workouts.

Die Forerunner 255 bietet eine ähnliche GPS-Laufzeit, während die AMOLED-265 für ein helleres Display etwas Akkulaufzeit einbüßt. Multi-Band-GPS und Musikwiedergabe verkürzen die Laufzeit zusätzlich. Die Forerunner 570 hält im Smartwatch-Modus bis zu 11 Tage oder mit GPS bis zu 18 Stunden durch. Mit Multi-Band-GPS sind es 14 Stunden, mit Musik neun Stunden.

Für längere Wettkämpfe bietet die Forerunner 965 bis zu 23 Tage im Smartwatch-Modus oder 31 Stunden mit GPS. Die 970 ermöglicht bis zu 26 Stunden GPS-Nutzung. Die Forerunner 970 wiegt nur 56 Gramm und hat eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM. Ein ständig eingeschaltetes Display und erweitertes Tracking können die Akkulaufzeit im Alltag verkürzen. Entscheide dich für die 55, wenn du grundlegende Trainingsfunktionen brauchst, oder für die 965 bei Ultradistanzen.

Welche Forerunner-Größe passt zu deinem Handgelenk?

Die Gehäusegrößen der Forerunner-Modelle reichen von 41,6 mm bei der kompakten 265S bis zu etwa 47 mm bei größeren Modellen. Größere Gehäuse haben meist auch größere Displays. Orientier dich an deinem Handgelenkumfang und überleg dann, ob sich eine leichtere, kleinere Uhr oder ein größeres Display für dich angenehmer anfühlt. Der folgende Vergleich zeigt, welche Größen für schmalere, durchschnittliche und kräftigere Handgelenke geeignet sein könnten. Die Forerunner 970 hat ein 47-mm-Gehäuse und ein AMOLED-Display.

Die Forerunner-Serie hat bei allen Modellen Farbdisplays und Touchscreen-Funktionalität.

Gehäusegrößen vergleichen

Die Gehäusegröße beeinflusst, wie eine Forerunner am Handgelenk sitzt und wie gut du das Display ablesen kannst. Wähle eine Größe, die zu deinem Handgelenk und deinen Prioritäten passt. Die Auswahl reicht von kompakten 42-mm-Modellen bis hin zu einem Premium-Modell mit 47 mm. Gewicht und Displayauflösung unterscheiden sich je nach Uhr. Ein helles AMOLED-Display macht die Messwerte bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen gut lesbar, die automatische Helligkeit passt sich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang an.

  • Die Forerunner 165 hat ein 43-mm-Gehäuse, wiegt 39 g und ein AMOLED-Display mit einer Auflösung von 390 × 390 Pixeln.
  • Die Forerunner 265 und 570 sind in Größen ab 42 mm erhältlich. Die kleineren Versionen wiegen 39 g beziehungsweise 42 g. Die größeren Versionen bieten mehr Displayfläche.
  • Die Forerunner 580 ist mit 42-mm- und 47-mm-Gehäuse erhältlich. Die 970 hat ein 47-mm-Gehäuse, wiegt 56 g und mit 1,4 Zoll das größte Display der Produktreihe.

Die 165 ist eine unkomplizierte Wahl, wenn du eine passende Größe suchst. Für mehr Displayfläche solltest du vor dem Kauf die größeren Gehäuse vergleichen. Beim Laufen kann eine leichtere, kleinere Uhr die Bewegung deines Handgelenks reduzieren und sich auf längeren Strecken angenehmer anfühlen.

Pass dein Handgelenk an

Miss die flache Breite oben an deinem Handgelenk, direkt unterhalb des Handgelenkknochens, wo die Uhr sitzt. Miss gerade quer über dein Handgelenk, nicht einmal rundherum. Der Umfang kann irreführend sein: Ein Umfang von 17 cm entspricht ungefähr einer flachen Breite von 64 mm.

Vergleiche die Breite deines Handgelenks mit der Stegbreite der Uhr, dem Abstand zwischen den Enden, die auf deinem Handgelenk aufliegen. Dieses Maß ist wichtiger als der Gehäusedurchmesser. Wenn die Uhr über dein Handgelenk hinausragt, ist sie zu groß. Lass auf jeder Seite idealerweise 4–7 mm Platz. Die Forerunner 165 ist 11,6 mm dick, eine normale Höhe für eine Sportuhr dieser Größe.

Modelle mit einer Stegbreite von 42,4–43 mm passen zu Handgelenken mit einer Breite von etwa 45–58 mm; die Forerunner 165 passt bei einer Breite von bis zu 61 mm. Die 47-mm-Modelle passen zu Handgelenken mit einer Breite von ungefähr 50–65 mm und können bei schmaleren Handgelenken unter 50 mm überstehen. Wähle anhand deiner gemessenen Breite und nicht allein nach dem Umfang.

Täglicher Komfort

Nachdem du die Passform an deinem Handgelenk geprüft hast, achte darauf, wie sich Gewicht und Dicke der Uhr tagsüber und nachts anfühlen. Für die Schlafüberwachung solltest du eine Uhr wählen, die weniger als 50 Gramm wiegt. Ein hohes Gehäuse kann an einem schmalen Handgelenk drücken. Lass im Armband 5–10 mm Spielraum, damit es bei heißem Wetter oder beim Sport Platz für Schwellungen gibt. Die Forerunner 5S Plus wiegt 65–69 Gramm, die 5X Plus 96 Gramm. Damit ist die 5S Plus leichter als die beiden Modelle.

  • Die 43 mm große Forerunner 165 wiegt 39 Gramm und ist 11,6 mm flach. Sie eignet sich für Handgelenke mit weniger als 17 cm Umfang.
  • Die 265S wiegt 39 Gramm und eignet sich für Handgelenke mit weniger als 16 cm Umfang. Das Standardmodell wiegt 47 Gramm und passt zu Handgelenken mit einem Umfang von 16–19 cm.
  • Die 580 ist in den Größen 42 mm und 47 mm mit einem leichten Polymergehäuse erhältlich. Die 955 und die 965 wiegen 53 Gramm und eignen sich für Handgelenke mit mehr als 17 cm Umfang.

Für den Alltag solltest du das kleinste Gehäuse wählen, das sicher am Handgelenk sitzt.

Wie unterscheiden sich GPS, Karten und Leistung der Forerunner-Modelle?

Wie unterscheiden sich GPS, Karten und Leistung der Forerunner-Modelle?

Wenn du dich für eine Forerunner entscheidest, solltest du GPS-Zuverlässigkeit, Karten und Laufleistungsfunktionen vergleichen. Modelle mit Single-Band-GPS, darunter die 165, eignen sich gut für alltägliche Strecken. Alle aktuellen Modelle erfassen Distanz und Tempo zuverlässig. Für besseren Empfang in Städten oder unter dichtem Blätterdach kommen die 265, 570, 965 oder 970 mit Dual-Band-GPS infrage. SatIQ passt den Satellitenempfang automatisch an.

Nur die 965 und 970 haben vollständige Offline-Karten und ClimbPro, das dir Informationen zu Anstiegen anzeigt. Andere Modelle unterstützen Breadcrumb-Routen und TrackBack. Komoot-Navigation und „Zurück zum Start" gibt es in der gesamten Produktreihe.

Laufleistung am Handgelenk gibt es bei der 70, 170, 265, 570, 965 und 970, nicht aber bei der 165. Der 165 fehlen außerdem Laufdynamikdaten. Entscheide dich für die 965 oder 970, wenn du Karten brauchst; andernfalls reicht vielleicht ein günstigeres Modell. Die Forerunner 170 hat Trainingsstatus, Trainingsbelastung und tägliche Trainingsvorschläge für Läuferinnen und Läufer, die sich auf ihre ersten Wettkämpfe wie einen ersten 5-km-Lauf vorbereiten. Sowohl die 70 als auch die 170 haben über 80 Sportprofile für Aktivitäten wie Laufen, Radfahren und Core-Training.

Welche Forerunner-Trainingsmetriken brauchst du?

GPS und Karten schränken die Auswahl ein, aber die Trainingsmetriken bestimmen, wie viel Orientierung du zwischen deinen Läufen bekommst. Bei allen Modellen helfen dir Schlafwerte, HRV-Status, Trainingseffekt, Trainingsstatus, Belastungsfokus und Erholungszeit dabei, dein Training und deine Erholung einzuschätzen. Tägliche Trainingsempfehlungen gibt es ab der FR 70/170. Garmin-Coach-Trainingspläne sind auch für die günstigere FR 55 verfügbar.

  • Wähle die FR 55, wenn du strukturierte Trainingspläne und grundlegendes Trainingsfeedback möchtest. Body Battery und tägliche Trainingsempfehlungen hat sie nicht.
  • Die FR 165 hat Body Battery, die Laufleistung am Handgelenk und Pulse Ox. Die FR 265 erkennt außerdem deine Laktatschwelle.
  • Die FR 570 und FR 970 haben Echtzeit-Ausdauerwerte. Eine EKG-Funktion gibt es nur bei der FR 970.

Für die Laufdynamik am Handgelenk brauchst du kein Zubehör. Um das Links-rechts-Verhältnis der Bodenkontaktzeit zu messen, benötigst du jedoch einen HRM 600-Brustgurt. Diese Messwerte helfen dir beim Training, sind aber nicht für medizinische Entscheidungen gedacht. Wähle die Uhr, deren Trainingshilfen du auch wirklich nutzen wirst. Die Forerunner 165 hat außerdem eine Nickerchenerkennung und einen Morgenbericht mit Infos zur Erholung, Trainingsempfehlungen und Wettervorhersage.

Wie lange hält jeder Forerunner-Akku?

Die Akkulaufzeit variiert je nach Modell und Einstellungen. Vergleiche deshalb die Laufzeit im Alltag und nicht nur die Herstellerangaben. Die Forerunner 70 hält im Smartwatch-Modus bis zu 13 Tage durch, die 170 bis zu 10. Wenn das Display immer eingeschaltet ist, kannst du bei der 70 mit etwa vier bis fünf Tagen und bei der 170 mit drei bis vier Tagen rechnen. Die 170 Music hat eine ähnliche Akkulaufzeit, allerdings verbraucht das Abspielen gespeicherter Musik mehr Strom. Alle drei Modelle haben ein AMOLED-Display. Wie lange der Akku wirklich hält, hängt stark von den Einstellungen und der GPS-Nutzung ab, mehr dazu erfährst du bei der Akkulaufzeit im Alltag.

Mit einer Stunde GPS-Training pro Tag halten kompakte Modelle zwischen den Ladevorgängen normalerweise fünf bis sechs Tage durch. Für GPS-Aufzeichnungen ohne ständig eingeschaltetes Display gibt Garmin für die 70 bis zu 16 Stunden und für die 170 bis zu 14 Stunden an. Die 265 hält etwa vier Tage durch, wenn das Display immer eingeschaltet ist, die Standardhelligkeit eingestellt ist, SatIQ aktiviert ist und täglich trainiert wird. Unter denselben Bedingungen schafft die 965 etwa sieben Tage. Die Forerunner 965 hat 32 GB Speicher, die 265 dagegen 8 GB.

Warnmeldungen zum Akkustand und Schätzungen vor dem Training helfen dir, Überraschungen zu vermeiden. Schau vor einer langen Einheit auf die Schätzung und plane das Laden passend zu deinem Alltag.

Ist ein teurerer Forerunner sein Geld wert?

Ist ein teurerer Forerunner sein Geld wert?

Die Forerunner 970 kostet 669,99 €, die 165 Music dagegen 279,99 €, ein Unterschied von 390 € oder rund 139 %. Der Aufpreis lohnt sich nur, wenn du die zusätzlichen Funktionen auch nutzt. Beide Uhren erfassen Distanz, Pace und Herzfrequenz genau. Damit ist die 165 Music eine gute Wahl für einfaches Training.

Die 970 hat detailliertere Leistungsdaten, darunter die Laufverträglichkeit und die geschätzte Laktatschwelle. Mit ihrem EKG-Sensor kannst du deinen Herzrhythmus überprüfen, er ersetzt aber keine ärztliche Beratung. Für einige fortgeschrittene Laufdynamikwerte brauchst du den separat erhältlichen HRM 600 Brustgurt.

  • Wähle die 970, wenn du detaillierte Leistungsdaten, ein EKG, eine Taschenlampe und robuste Materialien wie Titan und Saphirglas möchtest.
  • Wähle die 165 Music, wenn dir genaues Basis-Tracking, Trainingseffekt-Daten und Trainingspläne zu einem niedrigeren Preis reichen.
  • Die 970 ist größer und schwerer. Beide Uhren haben AMOLED-Touchscreens und Tasten.

Zahle nur dann mehr für die 970, wenn dir ihre zusätzlichen Funktionen wichtig sind. Ansonsten sollte die 165 Music ausreichen. Für Triathleten hat die FR265 einen vollständigen Triathlonmodus mit verbundenen Schwimm-, Rad- und Laufabschnitten sowie separaten Übergangszeiten.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich eine Garmin Forerunner ohne Smartphone verwenden?

Ja. Eine Garmin Forerunner zeichnet Läufe, Herzfrequenz, Routen und Trainingseinheiten ohne Handy auf. Für die Online-Sicherung deiner Daten, detaillierte Auswertungen, Software-Updates, Benachrichtigungen und die Verbindung mit anderen Diensten brauchst du ein Handy oder eine WLAN-Verbindung.

Sind Garmin-Forerunner-Uhren mit iPhones und Android-Geräten kompatibel?

Ja. Garmin-Forerunner-Uhren funktionieren mit iPhones und Android-Smartphones über die Garmin-Connect-App. Beide Plattformen unterstützen die Einrichtung, die Datensynchronisierung und Benachrichtigungen. Die verfügbaren Funktionen unterscheiden sich je nach Modell.

Kann ich mit einer Garmin Forerunner schwimmen?

Ja. Garmin-Forerunner zeichnen Schwimmen im Pool auf, unterstützte Modelle erfassen auch Freiwasserschwimmen. Eine Wasserdichtigkeit von 5 ATM ist zum Schwimmen und Schnorcheln geeignet, nicht zum Tauchen. Informiere dich über die Schwimmfunktionen deines Modells und beachte Garmins Hinweise zur Verwendung im Wasser und zur Garantie.

Wie aktualisiere ich die Software einer Garmin Forerunner?

Aktualisiere deine Garmin Forerunner mit Garmin Express auf einem Computer oder mit Garmin Connect Mobile auf einem gekoppelten Smartphone. Synchronisiere deine Daten und lade die Uhr vorher auf mindestens 50 % auf. Lass sie verbunden, bis das Update abgeschlossen ist.

Kann ich direkt über eine Garmin Forerunner Musik hören?

Kompatible Forerunner-Musikmodelle spielen heruntergeladene Audiodateien ohne Smartphone in der Nähe ab. Dafür brauchst du Bluetooth-Kopfhörer. Unterstützte Audioinhalte umfassen persönliche Dateien und Inhalte ausgewählter Streamingdienste, je nach Modell.

* Links mit Sternchen sind Affiliate-Links. Kaufst du darüber ein, erhalten wir eine kleine Provision, der Preis bleibt für dich gleich. Mehr dazu

  • garmin forerunner
  • laufuhren
  • gps
  • trainingsanalyse
  • akkulaufzeit
  • modellvergleich